Wonach suchen Endkunden? Nach einem bequemen Einkaufserlebnis. Mode- und Textilmarken müssen ihre Geschäftsmodelle weiterentwickeln, um diesen neuen Trends gerecht zu werden. Dabei war die Supply Chain nie so wichtig wie heute.

Das verbesserte und vielfältigere Angebot für Endkunden bringt zunehmende Verlagerung vom Multi-Channel- zum Omni-Channel-Shopping mit sich.

Neue Geschäftsmodelle

Die klassischen Geschäftsmodelle für Mode/Textilien wurden schon immer um neue Angebote erweitert: Bei „Value Fashion“ ging es um ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. „Fast Fashion“ erfand das Jahreszeitenkonzept neu und führte mehrere Kollektionen im Jahr ein. E-Commerce war bislang lediglich ein eigenständiger Vertriebskanal, der oft innerhalb desselben Unternehmens als separater Geschäftsbereich betrieben wurde.

Heute muss die Supply Chain eines Modeanbieters neue Anforderungen an Flexibilität und Servicequalität erfüllen.

Während früher der Multi-Channel-Vertrieb verbreitet war (d. h., jeder Vertriebskanal funktionierte eigenständig), ist heute das Omni-Channel-Modell gefragt, welches dem Endkunden ein einziges nahtloses Einkaufserlebnis bietet.

Das Ergebnis ist eine neue Klassifizierung der Geschäftsmodelle, die berücksichtigt, auf welchen Vertriebskanälen das Unternehmen aktiv ist: „Marken-Multi-Channel“, „Omni-Channel-Vertrieb von Fast-Fashion-Marken“, „Omni-Channel-Vertrieb von Value-Fashion-Marken“, „Einzelhandel von Value- und Fast-Fashion-Marken“ sind nur wenige Beispiele für den neuen Klassifizierungsansatz von TGW.

„Driver“ für neue Intralogistiklösungen

Die Art, wie eine Supply Chain funktioniert, d. h., ob sie sich auf alle Vertriebsarten oder lediglich auf eine bestimmte Kombination aus Einzelhandel, Großhandel, Direkt-, Multi-Channel- oder Omni-Channel-Vertrieb konzentriert, bestimmt die Auswahl der geeigneten Intralogistiklösung.

Da wir unser Know-how in der Bereitstellung von Lösungen für globale Marktakteure in der Mode-/Textilbranche ständig weiterentwickeln, erhalten wir kontinuierliches Feedback zu neuen Trends:

  • Sehr späte Cut-off-Zeiten ermöglichen ein höheres Servicelevel, erfordern jedoch kurze Durchlaufzeiten bei der Auftragsabwicklung.
  • Im Omni-Channel-Vertrieb erfolgen häufigere Lieferungen an den Händler, wodurch es zu einer entsprechenden Fragmentierung der Aufträge und einem geringeren Batch-Effekt bei der Auftragsabwicklung im Distributionszentrum kommt.
  • Ein höheres Auftragsvolumen durch E-Commerce (mit Heimzustellung oder Selbstabholung) bringt mehr Retouren mit sich.
  • Da die Einzelhandels-, Großhandels- und Direktvertriebsaufträge dasselbe Distributionszentrum durchlaufen, sind Lösungen erforderlich, die „Peaks“ zu bestimmten Jahreszeiten (z. B. Schlussverkauf, Schulanfang etc.) abfangen können.
  • Zu den wichtigsten Zielen zählen eine Minimierung der Bestandsmenge, die Bearbeitung von mehr SKUs sowie ein effizientes Management von Artikeländerungen.

Welche Lösungen können diese Anforderungen erfüllen?

Die Zukunft der meisten Unternehmen lautet E-Commerce und Omni-Channel. Wie können die zusätzlichen Anforderungen bewältigt werden? Welcher Automatisierungsgrad ist geeignet?

TGW besitzt ein umfassendes Portfolio an modularen und standardisierten Lösungen, um die Herausforderungen der Mode-/Textilindustrie zu bewältigen. Das Angebot reicht von einfachen „Person-zur-Ware“-Modellen bis hin zu modernsten „Ware-zur-Person“-Systemen.

Im TGW PickCenter mit verschiedenen Stationen kann eine große Bandbreite von Ladeeinheiten (Kartons, Behälter, Polybeutel etc.) abgefertigt werden. Wir bei TGW sind überzeugt, dass im E-Commerce und im Einzel-/Großhandel der Bedarf an Lösungen steigen wird, die unterschiedliche Durchlaufzeiten ermöglichen, die mit einem reduzierten oder nicht vorhandenen Batch-Effekt umgehen können und die Flexibilität zu Peak-Zeiten bieten. Alle Standardlösungen von TGW sind so konzipiert, dass sie dank modularem und skalierbarem Ansatz flexibel auf künftige Herausforderungen (u. a. auf den Omni-Channel-Vertrieb) abgestimmt werden können.