(Berlin/Marchtrenk, 29.5.2019) Am 28. Mai wurde im Deutschen Technikmuseum in Berlin der German Innovation Award 2019 verliehen. Der österreichische Intralogistik-Spezialist TGW Logistics Group durfte sich über die begehrte Auszeichnung in Gold in der B2B-Kategorie „Logistics & Infrastructure“ für „Rovolution“ freuen. Die innovative Robotik-Lösung zur vollautomatischen Einzelstück-Kommissionierung überzeugte die prominent besetzte Fachjury aus Forschung und Wirtschaft.

 

Stefan Holzner, Managing Director bei TGW Robotics, und Maximilian Beinhofer, Head of Cognitive Systems Development, nahmen die Auszeichnung im Rahmen einer feierlichen Gala vor rund 350 geladenen Gästen entgegen. In der Begründung der Fachjury heißt es: „Ein bemerkenswerter Industrieroboter, der nicht nur intelligent ist, sondern sich auch flexibel einsetzen lässt und damit das Zeug hat, die Industrielogistik zu revolutionieren.“ 
  

Insgesamt hatten dieses Jahr 695 Unternehmen und Start-Ups ihre Produkte in unterschiedlichen Kategorien eingereicht – darunter so bekannte Namen wie ABB, Bosch oder Samsung. Nach dem Austrian Robotics Award 2018 kann sich TGW mit dem German Innovation Award bereits über die zweite hochkarätige Auszeichnung innerhalb weniger Monate für Rovolution freuen.

  

Neues Zeitalter der Robotik in der Intralogistik

 

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Der German Innovation Award zeichnet branchenübergreifend Produkte aus, die sich durch ihre Nutzerzentrierung hervorheben und einen Mehrwert gegenüber bisherigen Lösungen bieten. Die Auszeichnung will großartige Leistungen für ein breites Publikum sichtbar machen – und dazu Pioniere vor den Vorhang holen. Initiiert wurde der Preis vom Rat für Formgebung, den der Deutsche Bundestag ins Leben gerufen hat. „Der German Innovation Award ist eine großartige Bestätigung für die Arbeit der vergangenen Monate. Mit Rovolution läuten wir ein neues Zeitalter der Robotik in der Intralogistik ein“, unterstreicht Harald Schröpf, CEO der TGW Logistics Group.
  

Während Roboter in der Automobilproduktion schon länger state-of-the-art sind, galt der „Griff in die Kiste“ (Bin-Picking) lange Zeit als eine der größten Herausforderungen in der Robotik. Schwierig sind dabei vor allem das sichere Erkennen der Objekte sowie die aufwändige Programmierung. Doch Kommissionierroboter haben eine hohe Markrelevanz – nicht zuletzt wegen des E-Commerce-Booms und der damit verbundenen steigenden Zahl an Einzelbestellungen. 
  

Leistungsstark und flexibel

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Rovolution kombiniert zwei entscheidende Vorteile: Performancemaximierung und Flexibilität. Mit Leistungsmaximierung ist dabei nicht eine bloße Verbesserung der Kinematik gemeint, sondern die komplette Reduzierung von Ausfallzeiten. „Basis dafür bilden Erkenntnisse aus den Bereichen Cognitive Robotics, Machine Learning und Bilderkennung. Unerwartete Ereignisse korrigiert Rovolution autonom und ganz ohne menschlichen Eingriff“, bestätigt Markus Gusenbauer, Director Group Technology der TGW Logistics Group. 
 

Zweiter großer Vorteil ist die enorme Flexibilität. Rovolution kommt im Gegensatz zu anderen Systemen mit einer riesigen Vielfalt an Artikeltypen zurecht. Sowohl formstabile als auch weiche Verpackungen lassen sich zuverlässig greifen – egal, ob es sich um T-Shirts in Polybags, Lebensmittel-Tüten oder Spielzeugschachteln handelt. 
 
  
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